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Chronik

Vereinschronik des Musikverein Berkheim e. V.oderVon der „Feuerwehrkapelle“ über den „Musikverein Feuerwehrkapelle“ zum „Musikverein“ Am 27. September 1927 schellte der Büttel in den Straßen von Berkheim aus: „Wir wollen eine Musikkapelle gründen, wer mitmachen will, möge sich melden. Instrumente werden zur Verfügung gestellt!“ Und es kamen viele. Zu viele, denn die Instrumente reichten bei weitem nicht aus.Diese Grundsteinlegung des heutigen Vereins ist der Initiative einiger Männer der Ortsfeuerwehr zu verdanken: Johannes Schneller, Ernst Schweizer und Ernst Beil. Unterstützt von Bürgermeister Alfred Kraft war nunmehr der Anfang gemacht. Unter der Leitung von Dirigent Schneider wurden die ersten Proben im Gasthaus Rössle abgehalten und – bedingt durch den großen Lerneifer der Musikanten – konnte bereits im darauf folgenden Jahr die Weihnachtsfeier der Feuerwehr musikalisch umrahmt werden. Die weitere, teilweise recht aufregende Geschichte des Musikvereins zeigt die folgende chronologische Darstellung auf: 1930 übernahm Wilhelm Gutekunst das Amt des Vorsitzenden der „Feuerwehrkapelle“, wie sich die junge Kapelle in Bezug auf ihre Gründerväter zurecht nannte. Herr Rometsch war für ein Jahr Dirigent. 1933 übernahm Herr Stadtkapellmeister Geißler von Herrn Wiedemann, welcher das Amt des Dirigenten zwei Jahre innehatte, den Dirigentenstab – und das sogar bis zum Beginn des 2. Weltkriegs. Er brachte acht Musiker des Arbeitermusikvereins Esslingen in die Feuerwehrkapelle ein. 1934 nahm man erstmals an einem in Stuttgart-Gaisburg ausgetragenen Wertungsspiel teil, und dies sehr erfolgreich. Bis zum Kriegsbeginn wurden regelmäßig gemeinsame Feste mit der Feuerwehr durchgeführt. Dann folgte eine sehr schwere Zeit, in welcher Karl Trost sen. die große Stütze der Kapelle war. Da einige Musiker schon in den Krieg gezogen waren, konnten keine regelmäßigen Musikproben mehr abgehalten werden. Trotz dieses schrecklichen Krieges war die Feuerwehrkapelle nicht in Vergessenheit geraten. Am 24. Mai 1949 berief Bürgermeister Wilhelm Sohn alle früheren Musiker, die den Krieg überlebt hatten und zum Teil erst kurz zuvor aus der Gefangenschaft heimgekehrt waren, auf das Berkheimer Rathaus. Er plädierte für die Wiederaufnahme des regelmäßigen Spielbetriebs, wobei er die Unterstützung der Gemeinde zusicherte. Man war sich einig, nahm die Musikproben wieder auf und bereits am 10. Juli 1949 trat man erstmals nach dem Kriege öffentlich beim Kinderfest auf. 1946 stand ab September mit Hermann Straub auch wieder ein Dirigent zur Verfügung. Im gleichen Jahr konnte auch wieder die gemeinsame Weihnachtsfeier mit der Feuerwehr durchgeführt werden. 1950 wurde am 1. April bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Erich Rapp als Vertreter der Kapelle in den Feuerwehrverwaltungsausschuß gewählt. 1951 übernahm Emil Metzger die Nachfolge des Dirigenten. Es wurde beschlossen, der Kapelle den Namen „Musikverein Feuerwehrkapelle“ zu geben, um nicht mehr uneingeschränkt von der Feuerwehr abhängig zu sein. Bei der darauffolgenden Hauptversammlung wurde eine eigene Vorstandschaft gewählt. Als 1. Vorsitzender fungierte Erich Rapp, als 2. Julius Jud, welcher ein Jahr später durch Emil Euchner abgelöst wurde, als Kassier August Brändle und als Schriftführer Albert Zink. 1952 konnte die Kapelle das 25jährige Bestehen ausgiebig feiern, weil durch Neuzugänge an Jugendlichen die Kapelle zu einem vollen Klangkörper herangewachsen war. 1953 wurde der 1. Vorsitzende durch Otto Graf abgelöst. 1954 nahm man erstmals Verbindung mit ausländischen Kapellen auf. Mit dem neuen Dirigenten, Josef Hlawa, welcher seit Juli sein Amt versah, wurden die Musikgesellschaft Dielsdorf/Schweiz und ein Jahr später der Musikverein Raggal/Österreich besucht. Beide Musikkapellen statteten Gegenbesuche in Berkheim ab, wodurch das Vereinsleben erheblich aufgefrischt wurde. 1956 nahm die Kapelle zum ersten Mal nach dem Krieg am Kreismusikfest in Ruit teil. Zudem wurden erneut mit einer Schweizer Kapelle, der Musikgesellschaft Meiringen, internationale Bande geknüpft. 1957 löste im Oktober Emil Applis den vorherigen Dirigenten ab. 1958 erfuhr die Vorstandschaft eine Änderung. Erstmals wurde mit Georg Wiedemann ein passives Mitglied 1. Vorsitzender, Richard Mauz wurde 2. Vorsitzender und gleichsam Kassier, Schriftführer wurde Hubert Brückner. Otto Graf wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 1959 konnte Dank großzügiger finanzieller Unterstützung der Gemeinde Berkheim erstmals eine eigene Einheitskleidung angeschafft werden und zwar in Form einer schwäbischen Tracht mit Kniebundhosen und Dreispitz. Dies wurde im gleichen Jahr gebührend gefeiert, einerseits durch Rundfunkaufnahmen für die damals im Lande BW beliebte Sendung „Mit Volksmusik ins Land hinaus“, zum anderen mit einem großen Trachteneinweihungsfest. 1960 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt: 1. Vorsitzender Richard Mauz, 2. Vorsitzender Josef Bayer, Kassier Rolf Käfer, Schriftführer Willi Förster. 1966 trat der damals erst 27jährige Horst Rayer die Nachfolge von Richard Mauz an. Dieser Wechsel erbrachte zwangsläufig dem Verein neue Impulse. Hinzu kam mit Willi Maul, bisher Vizedirigent der renommierten Stadtkapelle Esslingen, als neuverpflichtetem Dirigenten frischer Wind in die Kapelle, was binnen kurzer Zeit eine erhebliche Qualitätssteigerung bewirkte. Mit diesem neuen Gespann konnte der Verein getrost seinem 40jährigen Jubiläumsfest im Jahre 1967 entgegensehen. Beflügelt durch das Können und das Engagement dieses Dirigenten nahm man fortan regelmäßig an Wertungsspielen im Rahmen von Bezirks- bzw. Kreismusikfesten teil und errang dabei beachtliche Erfolge, was auch eine Steigerung des Ansehens des Vereins innerhalb der Gemeinde Berkheim zur Folge hatte. 1967 wurde auf Initiative von Dirigent Maul eine Jugendkapelle gegründet, welche im Laufe der Zeit immer mehr Zuwachs erhielt. 1968 fand, ebenso auf Anregung von Willi Maul, erstmals die Weihnachtsfeier, welche der Verein seitdem ununterbrochen alljährlich am Sonntag vor Heiligabend bestreitet, bestehend aus Konzert und vereinsinternem Theaterspiel, statt. Diese Feier ist mit einer Besucherzahl von über 500 Personen stets der Höhepunkt der Berkheimer Vorweihnachtszeit. Am 01.01.1973 löste sich die Kapelle in beiderseitigem bestem Einvernehmen gänzlich von der Feuerwehr – als logische Konsequenz in einer hochtechnisierten Zeit – und ist seitdem eigenständiger Musikverein. Konsequenterweise entfiel der Namensteil „Feuerwehrkapelle“. 1974 übernahm Willi Förster das Amt des 1. Vorsitzenden, das er 14 Jahre innehaben sollte. 1975 fand in der fertiggestellten hochmodernen Osterfeldhalle auch der MVB eine ständige Bleibe. 1977 konnte – gut gerüstet in allen Belangen – das 50. Vereinsjubiläum gefeiert werden, dessen Höhepunkt ein Festabend mit der Original Burgenlandkapelle war. Auch das Jugendkritikspiel des KV Esslingen wurde im Jubiläumsjahr in eben dieser Osterfeldhalle durchgeführt. Im selben Jahr wurde auch die Mitwirkung beim historischen Festzug in der Esslinger Altstadt anlässlich des 1200jährigen Stadtjubiläums ein unvergessliches Erlebnis für alle Musiker. 1980 wurde eine neue Einheitskleidung – wiederum eine schwäbische Tracht – angeschafft. 1982 wird der „Frauentreff“ ins Leben gerufen. Seither treffen sich regelmäßig die Musikerfrauen in geselliger Runde. 1986 trat der MVB erstmals nach vielen Jahren wieder international in Erscheinung bei einer mehrtägigen Ungarnreise mit Konzerten in Hegyeshalom und Györ. 1987 kam dieses internationale Flair sehr gelegen, konnte man doch im Rahmen des Festaktes zum 60. Vereinsjubiläums die ungarische Kapelle Hegyeshalom präsentieren. Das Jubiläumsmusikfest war zwar nicht international bestückt, dennoch konnte man den Berkheimer eine Uraufführung bieten: zum ersten Mal waren Musiker aus dem zweiten Berkheim, nämlich Berkheim/Iller in (Esslingen-)Berkheim zu Gast. 1988 stellte Willi Förster sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Horst Rayer wurde wieder 1. Vorsitzender, nachdem er seinem ehemals Nachfolger und jetzigem Vorgänger Willi Förster die letzten Jahre als 2. Vorsitzender zur Seite stand. 1990 wirkte der MVB vielseitig bei Veranstaltungen im Rahmen „800 Jahre Berkheim“ mit. Im selben Jahr gastierte mit der „Musique Harmonie d’ Obenheim“ aus dem Elsaß wieder einmal eine ausländische Kapelle beim großen eigenen Musikfest. Der Jahreswechsel 1990/1991 brachte dem MVB auch einen Dirigentenwechsel. Willi Maul, der ein Vierteljahrhundert den Verein musikalisch geleitet hat, ging in den wohlverdienten Ruhestand. Durch ihn gewann der MVB sowohl im Kreis befreundeter Musikvereine als auch im Berkheimer Vereins- und Gemeindeleben ein hohes Ansehen. Dass dieser Status auch in Zukunft für den MVB gewahrt bleibt, dafür garantiert Herrn Maul’s Nachfolger – Roland Ruß war bislang ebenfalls Vizedirigent bei der Stadtkapelle Esslingen. 1994 setzte der MVB die Reihe internationaler Gastspiele fort mit einem Konzert im Elsaß bei der „Musique Harmonie d’ Obenheim“. 1996 schlug die „alte“ Vorstandschaft vor, diesen durch einen Generationswechsel zu verändern. Den Anfang machte Marcus Schmidlechner, welcher mit knapp 26 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm. Im selben Jahr wurde das erste Probewochenende durchgeführt, und zwar mit einem solch großen Erfolg, dass dieses fortan jährlich durchgeführt wird. 2000 wurde eine der Zeit angepasste Satzung beschlossen. Neu in diesem Jahr war, dass der MVB anstatt eines großen Sommerfestes eine Hocketse durchführte. Der Erfolg bewirkte den eventuell jährlichen Wechsel eines großen Festes und einer Hocketse. Zudem fand eine Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen der Osterfeldhalle statt, an welcher der MVB musikalisch mitwirkte. 2002 stand das 75-jährige Jubiläum im Mittelpunkt. Das große Jubiläumsfest dauerte 4 Tage. Auf dem Programm stand ein Bunter Berkheimer Abend, der von vielen Berkheimer Vereinen mitgestaltet wurde. Tags darauf sorgten die „Schwindligen 15“ für gute Stimmung. Sonntags fand gleichzeitig in Berkheim das Kreismusikfest statt und in der Osterfeldhalle das Jugendkritikspiel. Das Programm für diesen Tag im Zelt allerdings musste kurzfristig umgestellt werden, da die Deutsche Fußballnationalmannschaft uns einen Strich durch die Organisation gemacht hat: sie kamen (unerwartet) ins WM-Endspiel. Somit musste der Umzug mit vielen Kapellen vorverlegt werden, was wiederum zur Folge hatte, dass der Frühschoppen ausfallen musste. Roland Ruß gab an der Weihnachtsfeier nach 12 Jahren sein Abschiedskonzert als Dirigent.Der MVB bekam 2003 das erste Mal einen Dirigenten aus eigenen Reihen. Stefan Rayer übernahm das Amt, nachdem er sich dem Verein bereits in den vergangenen Jahren als Vizedirigent zeigen konnte. Die Jugendkapelle bekam Verstärkung: es wurden die Youngsters gegründet, das sind Jungmusiker, die neu mit einem Musikinstrumente begonnen haben.Nach monatelangen Renovierungsarbeiten wurde das gemeinsame Vereinsheim des Musikvereins und des Berkheimer Akkordeonorchesters (MVBAO) eingeweiht. Fortan wird das ehemalige Florianstüble der Feuerwehr Berkheim gemeinsam von beiden Vereinen zu Unterricht, gesellschaftlichem Beisammensein etc. genutzt.Das Musikerherz von Stefan Rayer hatte gewonnen: er wollte doch lieber wieder selber musizieren und gab das Dirigentenamt ab. Deshalb verpflichteten wir 2005 Günter Eberle als Dirigenten. Nach der Sommerpause wurde die Stammkapelle umstrukturiert. Die Jugendkapelle wurde komplett in die Stammkapelle integriert, die Youngsters wurden die neue Jugendkapelle. 2007 mussten wir uns leider wieder auf die Suche nach einem Dirigenten machen, da Günter Eberle seine Tätigkeit beim MVB aus beruflichen Gründen wieder aufgeben musste. Nach einigen Probedirigaten überzeugte uns Dagmar Rothwein so sehr, dass wir ihr am selben Abend nach der Vorstellung bereits die Zusage geben konnten. Somit hatten wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine weibliche Dirigentin!Nach langem Überlegen wurde die „Sommertracht“ eingeführt. Wie andere Vereine es schon vorgemacht hatten, entschlossen auch wir uns, im Sommer auf die komplette Tracht zu verzichten und auf Poloshirts umzusatteln.Auch gab es das erste Sommersaison-Abschlussfest, das – anstatt einer Musikprobe – am letzten Freitag vor den Sommerferien stattfand.Der MVB hat seit 2010 einen eigenen Anhänger, der uns bestimmt treue Dienste leisten wird. Dirigentin Dagmar Rothwein musste die Leitung des Vereins aus familiären und persönlichen Gründen abgeben. Doch wir waren nicht lange ohne musikalischen Leiter. Neuer Dirigent ab 2011 war Sebastian Rathmann. Dass nun ein „frischer Wind weht“, konnten spätestens die Gäste des Weihnachtskonzertes feststellen. An unserer Weihnachtsfeier begleitete Sänger Tobias Neumann zum ersten Mal das Orchester zu „Hallelujah“, was das Publikum zu Tränen rührte.Auch ist der MVB nun im Internet vertreten unter www.mvberkheim.de2012 feierte der Frauentreff sein 30jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsausflug nach Stuttgart zum „Ochs’n Willi“ und zum Varieté „Fantastique“ in den Friedrichspalast. Als Überraschung für die „Mädels“ kam ein Bericht im Mitteilungsblatt Berkheim, gefertigt vom Pressebüro Tommasi.2013 nahmen wir seit langer Zeit wieder einmal am Kreiswertungskonzert teil. Der MVB erhielt für seine Leistung in Wendlingen das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen"! Internationalen Gastbesuch hatten wir an unserer Sommerfest-Hocketse vom Corps de Musique Saxon aus dem Wallis. Eine besondere, noch nie dagewesene Doppelehrung für 60jährige Mitgliedschaft wurde in diesem Jahr Horst Rayer zuteil: vom Blasmusikverband Baden-Württemberg erhielt er für seine aktive Tätigkeit die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief, vom MVB erhielt er die Ehrennadel für die Mitgliedschaft im Verein. 2014 begann das Jahr mit einer personellen Veränderung. Da Dirigent Sebastian Rathmann aufgrund seiner beruflichen Veränderung zum Musikdirektor in Albstadt-Onstmettingen den Verein verlassen hat, haben wir mit Klaus Straube einen neuen Dirigenten gewonnen.Im April machte die Kapelle eine Konzertreise in die Schweiz, das Corps de Musique Saxon hatte zu einem Musikfestival eingeladen.2017 feiert der MVB sein 90 jähriges Bestehen mit einem Weihnachtskonzert. Beim Publikum kam das neue Format (reine Bestuhlung) gut an, und wird auch in den kommenden Jahren so fortgeführt.